Das Wort Jukebox kommt aus dem kreolischen Sprachraum und leitet sich von „jook“ bzw. „juke“ ab, das humorvoll obszöne Musik, Tanz oder Sprache heißt.
Eine Jukebox kann zwischen 8 und 120 Platten beinhalten (Schellackplatten, Singles, ab den Achtzigern CDs), aus denen man sich durch den Münzeinwurf und über eine aus Buchstaben und/oder Zahlen bestehende Tastatur einen Titel aussuchen konnte. Die klassischen Jukeboxen der 1940er Jahre - auch "Golden Age Era" genannt von den US-Firmen wie Rudolph Wurlitzer Company, J. P. Seeburg, Rock-Ola, Evans, Mills oder Automatic Musical Instrument Corp. (AMI) waren am oberen Ende abgerundet und besaßen an den Seiten bunte, von hinten beleuchtete Kunststoffpilaster. In den 1950er Jahren wechselte das Design zu Chrom und Glas und Ähnlichkeiten zum Auto-Design waren sichtbar (Heckflossen, Panoramascheiben, Cadillac-Rücklichter usw.). Deutsche Firmen wie Tonomat, Wiegandt, NSM-Löwen und Bergmann produzierten ebenfalls in den 1950ern, Anfang der 1960er Jahre kam die Dt. Wurlitzer als Tochtergesellschaft der Wurlitzer Company (USA) hinzu. Harting, deren Boxen bis dahin über Bergmann vertrieben wurden, vertrieb diese ab Mitte der 1960er Jahre unter eigenem Namen.
Jukebox Wurlitzer 1015 „One More Time“
Eine der Faszinationen an den Jukeboxen war die einsehbare Greif- und Abspielautomatik bis Anfang/Mitte der 1960er Jahre; danach verschwand sie zunehmend hinter den Titelhaltern oder einer bunt bedruckten Glasscheibe. (Quelle: Wikipedia.de)